Beiträge vom Juli 2008

Wer sollte es glauben, das Logo habe ich heute bei meinem Postbankbesuch zu Gesicht bekommen. Dieses Relikt aus der Vergangenheit ist offenbar wirklich noch im Einsatz.. Nun, der Automat kann nur 50€ Scheine ausgeben… Ist halt doch nur nen 32bit System…
[Treibholz]
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Mit Tag(s) versehen: Geldautomat, OS/2, Postbank
Kategorien: Politik
Mit Tag(s) versehen: Überwachung, Demo
wer gern mal sein eine Ubuntu mitnehmen möchte, für den ist das Howto von Jürgen Donauer absolut probierenswert. Ein vollwertiges Ubuntu auf USB ist zudem eine wertvolle Administrationshilfe, wenn man mal wieder irgendeinen Rechner administrieren will und auch zum Vorführen macht sowas echt was her.
Wenn mir mal ein größeres USB-Stick-Modell in die Finger fällt, dann weiß ich, was ich damit zumindestens mal ausprobieren werde.
via TECHCHANNEL
[anfy]
Kategorien: Computer
Mit Tag(s) versehen: Ubuntu, USB
Das Abhören von Skype sei kein Problem mehr berichtete ein ranghoher, jedoch nicht namentlich genannter, Beamter des österreichischen Innenministeriums. Skype will die Aussage jedoch nicht kommentieren. Eigentlich verschlüsselt Skype die telefonische Kommunikation, aber wie es aussieht, ist das Misstrauen gegenüber einer nicht quelloffener Kommunkationssoftware wohl doch berechtigt.
via heise
[anfy]
Kategorien: Computer
Mit Tag(s) versehen: Abhörbar, Skype
Am 30. September informierten in der vollbesetzten Berliner Volksbühne Rolf Gössner, Christina Clemm, Fritz Storim und Roland Roth über die politische Dimension des Paragrafen 129a und die bedeutung des aktuellen Verfahrens. Zu der Veranstaltung kamen über 500 Interessierte. Die Vorträge wurden aufgenommen und können nun online angehört werden
Bei dem „aktuellen Verfahren“ geht es vorwiegend um den unter Terrorismusverdacht stehende Stadtsoziologen Andrej H. Wem das Thema fremd ist, dem empfehle ich noch den passenden Telepolis-Artikel.
[anfy]
Kategorien: Politik
Mit Tag(s) versehen: Andrej H.
http://www.computerwoche.de/knowledge_center/web/1869509/
Erst die Vorratsdatenspeicherung, dann die legitimierte Contentüberwachung durch den ISP – gibt es in dieser Zeit keinerlei Privacy mehr? Das die offene Infrastruktur des Internet auf diese Weise ad absurdum geführt wird liegt auf der Hand und die Meisten Menschen werden auch diesen Brocken wieder schlucken als notwendig und „ich hab ja nichts zu verbergen“.
Die Musikindustrie, die Jahre nach Napster und Co. geschnallt hat, das man ja auchmal Musik online verkaufen kann und dann auf die Versprechen der DRM Industrie reinfällt und diese assimiliert sitzt wohl auf einem viel zu hohen Ross und scheint die eigentliche Weltregierung zu stellen.
Langsam aber sicher sollte man sich überlegen, ob man diese Machenschaften wirklich noch durch Konsumgüter der Musikindustrie unterstützen sollte, oder ob man nicht doch lieber freie Inhalte z.B. aus der CC (Creative Commens)-Ecke zurückgreifen sollte. Wir sehen ja, wie überwachungsfördernd der Weg in den Mediamarkt sich entwickelt hat.
Man kann garnicht soviel kotzen, wie man essen möchte…
[Treibholz]
Kategorien: Computer · Internet
Mit Tag(s) versehen: Überwachung, Content, Contentüberwachung, Inhaltsüberwachung, ISP, Misikindustrie
Vor kurzem bekam ich einen Tip für das einfache anonymisieren von Email.
Das erste was mir beim Besuch der Seite entgegenblinkte war der Hinweis, man möge Javascript aktivieren. Javascript ist eine hervorragende Methode um Anonymisierungsproxies zu umgehen.
beworbene Features:
Momentan befindet sich der Service im Beta-Stadium und enthält bereits die wichtigsten Basisfunktionen.
Hier ein Überblick über die wichtigsten Funktionen des Basis-Pakets:
- unbegrenzt* Speicherplatz
- 50 MB Webdisk Speicherplatz für Datei-Downloads
- Komplett Werbefrei
- verschiedene Domainendungen
- 10 Aliase (andere E-Mail Endungen ohne Neuanmeldung)
- externer POP3 Abruf (z.B. von deinen Mails bei web.de)
- Spamfilter, möglichkeit für jeden Useraccount Spamfilter zu konfigurieren
- AntiVirus (Dr. Web und ClamAV)
- 100% anonym da keinerlei IP-Logging
- täglich aktualisierter Server, außerhalb von Deutschland
- schneller Mailversand und Empfang
Der Link auf die AGB führt ins leere, das Impressum gibt keinerlei Hinweise auf den Betreiber. Das Angebot ist in den Niederlanden gehostet und als Kontakt ist eine Adresse in der Türkei angegeben. Haben die da so vieles zu verschenken??? Ich hab mal gelernt: Keiner hat was zu verschenken!
http://www.mail.3dl.am/
Tut mir leid, aber Anonymität sollte nicht zur Glaubensfrage werden. Für mich sieht das aus, als ob da jemand auf der Suche nach dem sprichwörtlichen täglichen Deppen ist, den man ja nur finden muss.
[Treibholz]
Kategorien: Computer · Internet
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http://www.pro-linux.de/news/2008/12968.html
Mit Knol bietet uns Google wieder mal einen Dienst an, an den man sich besser nicht gewöhnen sollte,.. Das wird wohl Googles nächster Schritt auf dem Weg in die Schulbücher sein, wo dann sogenannte Experten die Meinung von Morgen bilden. Natürlich nur das, was auch genehm ist.
Wenn man die Wikipedia kaufen könnte, hätte es Google sicher schon längst getan.
[Treibholz]
Kategorien: Allgemeines · Internet
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Würde mich heute nochmal jemand nach meinem Traumberuf fragen, ich würde sagen, ich will EU-Abgeordneter werden. Das erste, was ich von EU-Abgeordneten bewusst zu hören bekommen habe, betraf die Arbeitszeit. Da unterschreibt man als Abgeordneter doch einfach am Eingang, dass man da war und verdrückt sich anschließend wieder, um sich im nahegelegenen Biergarten die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen. Seine Faulheit ausleben können, wenn einem der Sinn danach steht ist natürlich nicht das einzige, was diesen Beruf so einzigartig macht. So kommen eine Vielzahl an Privilegien hinzu, von denen jeder andere Berufszweig nur träumen kann.
All Inclusiv ist zum Beispiel die Gesundheitsversorgung, jedenfalls bis zu 30.000 Euro/Jahr. Während der Pflichtversicherte noch zuzahlt, wird das für den EU-Abgeordneten pflichtbereit übernommen – natürlich für die ganze Familie. …
Mit einem Monatseinkommen von 7.000 Euro lässt sich leben, zumal für den EU-Abgeordneten das Steuerrecht, das für alle anderen gilt, eben keine gültigkeit besitzt. Damit kann dem EU-Abgeordneten die Diskussion über den Höchststeuersatz recht egal sein, er zahlt sowieso nur 20%. …
Damit der EU-Abgeordnete nicht verarmt, muss dieser natürlich nach kräften unterstüzt werden. So wird dem EU-Abgeordneten immer ein umbuchbares Economy-Ticket für seine Heim- die Dienstflüge bezahlt. Gibt sich der EU-Abgeordnete jedoch sparsamer und bucht ein Billigticket, so darf er den Rest behalten. So lässt sich nicht nur sparen, sondern auch dazuverdienen. Die Limousine zum Flughafen wird natürlich über den Fahrdienst, wie ihn auch unsere Bundestagsabgeordnete nutzen, bereit gestellt.
Die Königin unter den EU-Abgeordneten-Gehaltsaufbesserern ist jedoch die Beschäftigung von Familienangehörigen. Die können bis zu 15.496 Euro monatlich dazuverdienen, ganz gleich, ob irgendeine Leistung dafür erbracht wurde. Im Nachteil ist dann nur derjenige, der keine Familie hat. …
Und Möglichkeiten gibt es noch viele mehr. Als EU-Abgeordneter hat man die Möglichkeit seinen Tätigkeit, wie auch sein Einkommen selbst zu gestalten. Wo gibt es das heute noch? Also ich finde, ein absoluter Traumberuf!
[anfy]
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Mit Tag(s) versehen: EU, EU-Abgeordnete, Traumberuf