Treibholz

Beiträge vom Oktober 2008

Angelas Rettungspaket

Oktober 31, 2008 · Kommentar schreiben

Das bin ich doch grad bei zenzizenzizenzic über dieses Bild gestolpert. Sehr netter Beitrag, der auch für die Menschen, die noch immer Euro in DM um rechnen, eine Summe parat hat. 0,977 Billionen DM umfasst das Rettungspaket, das inzwischen recht gut anklang bei den Banken findet. Aber wenn der Ackermann sagt, die Steuergelder seien bei den Banken „gut angelegt“, dann wollen wir das auch mal glauben.

via zenzizenzizenzic

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Kategorien: Politik · Wirtschaft
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Immobilienkriesen die Nächste

Oktober 31, 2008 · Kommentar schreiben

Nach dem es um den Immbolienpreisverfall in Spanien erstaunlich ruhig geworden ist, geht es nun in England weiter. Im Oktober sind die Hauspreise um 14,6% gefallen. Wenn das nichts ist.

via egghat

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Kategorien: Wirtschaft
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Datenwahnsinn hört nicht auf

Oktober 31, 2008 · Kommentar schreiben

Das das Thema Datenhandel und Datenpannen endlich mal in den Medien gelandet ist begrüße ich ja sehr. Erschreckend ist nur, das dieses Thema, einmal aufgegriffen, scheinbar gar kein Ende mehr nimmt. Neben der Telekom, die Millionen von Kundendatensätzen veruntreute, reiht sich nun die DAK ein, die mal eben eine Vielzahl von Datensätzen inkl. Leistungsdaten an den privaten Dienstleister Healthway weitergibt. Von Datenpanne kann da eigentlich gar keine Rede mehr sein, vielmehr würde ich schon von illegalem, oder zumindestens grob fahrlässigem handeln reden. Daran sieht man aber recht gut, wie es um das Bewusstsein im Umgang mit Daten steht. Hoffentlich können sich der werten Politiker doch zu einer Grundgesetzergänzung bzgl. Datenschutz durchringen. Währe zumindestens das erste mal, das dem Grundgesetz etwas hinzugefügt und nicht nur gestrichen wird.

via Datenschutzblog

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Kategorien: Daten-Gau
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Die 0180-Lüge

Oktober 29, 2008 · Kommentar schreiben

http://www.tk-anbieter.de/0180/ oder auch http://www.0180.info

Die 0180-Lüge war früher gar keine Lüge sondern ein Entgegenkommen unserer „Service-Wüste“ zu Zeiten in denen Telefonieren noch richtig Geld gekostet hat. Das Konzept war: Serviceanbieter und Endkunde teilen sich die Telefongebühren.

Mittlerweile – wo einem die Festnetzflatrates nur so um die Ohren fliegen ist es ratsam mal in seine AGB’s zu schauen. Sonderrufnummern sind da nämlich in aller Regel ausgenommen von der Flatrate und werden gesondert berechnet. Teilweise sogar teurer als sie eigentlich sind.
Die o.g. Datenbank kann solche sogenannten Servicenummern teilweise auch Nummern im Festnetz zuordnen, was dann wieder unter die Flatrates fällt oder zumindest preiswerter zu erreichen ist. Man umgeht damit zwar die Callcenterfinanzierungskonzepte, aber ehrlich.. Ist ein Callcenter wirklich die Einrichtung, die uns als Menschen weiterbringt?

[Treibholz]

Kategorien: Allgemeines
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Petition Online die Nächste

Oktober 29, 2008 · Kommentar schreiben

Schon einmal habe ich von der neuen Petitionsplattform des Bundestages berichtet. Das Impressum weist inzwischen alle vom Gesetzgeber vorgesehenen Informationen auf. Aufgefallen sind mit jedoch noch immer Dinge, an denen ich rummäkeln kann. Zum einen existiert nach wie vor eine Registrierungspflicht, bei der man an einem Captcha vorbei muss. Das Captcha stellt zwar immerzu nur die gleiche Zeichenfolge „FBNEd“ dar, als Barierefrei dürfte das aber trotzdem nicht duchgehen. Wirklich schlecht finde ich allerdings die Mitzeichnungsliste, die alle Mitzeichner mit vollem Namen aufführt. Ansich ist eine Petition ein transparenter Prozess, bei denen die Mitzeichner nicht unbedingt „Geheim“ bleiben müssen, bei einer Petitionsplattform im Internet würde ich jedoch andere Maßstäbe anlegen. Ist man auf der Seite sehr aktiv und unterzeichnet fleißig alles mit, was einem zusagt, lässt sich so anhand des Namens leicht ein Meinungsprofil ableiten – eine Namenssuche reicht aus, schließlich findet google alles.

Ein Fallbeispiel: Ich bewerbe mich um eine Stelle bei einem Unternehmen. Die Personalabteilung ist inzwischen nicht nur in der Lage Bewerbungen auf elektronischem Wege entgegen zu nehmen, sie kann inzwischen auch den Namen des Bewerbers in die Suchmaske von google oder einer anderen Suchmaschine eingebe. Der potentielle Arbeitgeber findet nun alle Petitionen, die ich mitgezeichnet habe. Daraus lässt sich durchaus etwas ableiten, was mir möglicher Weise zum Nachteil gereicht. Es gibt sicher noch eine vielzahl an Szenarien – ausmalen mag ich mir die lieber nicht.

Hoffentlich wird hier noch einmal nachgebessert.

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Kategorien: Internet · Politik
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Modernes Shopping im Web…

Oktober 29, 2008 · Kommentar schreiben

… fehlanzeige. Es macht noch immer keinen Spaß im Web zu shoppen. Zumindestens nicht, wenn man nur so ungefähr weiß was man denn eigentlich möchte. Auf der Suche nach einem neuen Monitor, bin ich dann mal bei den üblichen Verdächtigen auf die Suche gegangen. Einen Überblick über Preis/Leistung von 24″ TFTs wollte ich mir verschaffen.

Der Marktführer Amazon hat zwar ein riesengroßes Angebot, aber beim Durchstöbern der Artikellisten fällt dann doch auf, das viele Artikel doppelt und wenn es zudem verschiedene Ausführungen gibt, auch vielfach vorhanden sind. Toll, wenn man zu viel Zeit hat.

Ebay, war mal recht interessant, teils sogar günstig. Inzwischen stellen Powerseller das gleiche Produkt vielfach ein, was die Auktionslisten enorm verlängert. Anstregend auch, dass die Suchoptionen hinter der Produktaktualität hinterherhinken. Auf der Suche nach einem 24″ Monitor muß man sich damit begnügen die Listen auf eine Displaygröße ab 20″ einzuschränken. Das größeres inzwischen keine Seltenheit mehr ist, scheint bei Ebay noch nicht angekommen zu sein. Alles in allem muss man sich also durch einen Wust von Sachen suchen, die nicht nur vielfach vorhanden, sondern auch den Kriterien so gar nicht entsprechen. Irgendwann verliert man dann die Lust und hat nach Seite 5 auch das Gefühl alles gesehen zu haben, was Ebay zu bieten hat.

Zuletzt habe ich dann mal die Preissuchmaschinen bemüht. Der Vergleich ist ja ganz nett, aber die Produktbeschreibungen fehlerhaft. Offenbar konnte der Azubi, der die Produktkataloge gepflegt hat, nicht zwischen 22″ und 24″ unterscheiden. Geräte die mir dann schon aus vorherigen recherchen bekannt waren, enthielten schlicht fehlerhafte technische Angaben in den ohnehin nur knappen Zusammenfassungen.

Letzendlich bin ich diverse Shops und Markplätze später ein wenig schlauer geworden. Allein herauszubekommen, ob ein TFT nun auch als Schminkspiegel taugt, ist gar nicht so einfach. Die Illustrationen sind aufpoliert und wenig Aussagekräftig, die Hinweise spärlich. Tauchen Begrifflichkeiten wie Glare, Crystal etc. auf, weiß man woran man ist. Fehlt der Begriff im Shop, heißt das allerdings noch lange nicht, dass man es auch mit einem Matten Display zu tun hat.

Ich bin offengestanden Enttäuscht, das die Qualität der Internet-Einkaufsmeilen noch immer so schlecht ist. Die Produktpalette ist größer geworden, die Qualität der Produktbeschreibungen ist immer noch mies. Kein Wunder das Produktbewertungen der Community so gefragt sind. Da bekommt man im Zweifel noch die Informationen, die man eigentlich in der Produktbeschreibung erwarten würde. Die Erfahrung ist mir nicht neu, mir aber aus aktuellem Anlass mal wieder negativ aufgefallen.

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Kategorien: Internet
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Managergehälter

Oktober 26, 2008 · Kommentar schreiben

Mein vorhergehender Beitrag bezog sich ja schon mal auf die Managergehälter im Zusammenhang mit der allgegenwärtigen Bankenkrise. Die Spitze der Perversion ist mir allerdings eben erst über die Füße gepurzelt. Der Kurs der US Investment Bank Morgan Stanley ist soweit in den Keller gestürzt (Stand 18.10.08), dass der Topf, der für die Managergehälter und Prämien zur Verfügung steht, ausreichen würde, um die ganze Bank zu kaufen.

Weiter geht es mit der Citigroup, die 25 Mrd. Dollar aus dem Finanzrettungsplan benötigt, aber Gehälter und Boni locker um 4% aufstockt. Ich neheme einfach mal an, dass die 4% nicht für den kleinen Bankangestellten gedacht sind.

via zeitwende.ch

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Kategorien: Allgemeines
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Bankvorstand mit weniger Geld

Oktober 17, 2008 · Kommentar schreiben

Steinbrück möchte den Bankmanagern das Gehalt kürzen, wenn die Bank die Hilfe vom Staat in Anspruch nehmen will. 500.000 Euro pro Jahr dürfen es maximal sein. Schöne Idee eigentlich, auch wenn 500.000 immer noch eine Summe ist, für die andere zehn und mehr Jahre arbeiten müssen. Leider regt sich wieder einmal massiver Widerstand. Zum einen geht das ja nicht, weil der Staat bestehende Verträge nicht einfach ändern kann und zum anderen bekommt man dann ja nur noch Manager zweiter Klasse. In Anbetracht der momentanen Situation frage ich mich allerdings, ob die Manager zweiter Klasse irgend etwas schlechter hätten machen können als jene, die sich zur Elite zählen. Der Manager, der es schafft eine Bank quasi gegen die Wand zu fahren und Steuergelder benötigt, der gehört gefeuert und nicht abgefunden oder weiterbeschäftigt. Eventuell könnte ich mir noch eine ehrenamtliche Weiterbeschäftigung vorstellen, um dem armen Manager die Chance einzuräumen sein versautes wieder zu richten.

Das ein Manager freiwillig auf sein Millionengehalt verzichtet seh ich nicht. Aus der Vergangenheit lässt sich da nur assoziales verhalten ableiten. Passen die Kurse nicht, hat noch kein Topmanager ein Problem gehabt, zwecks Gewinnmaximierung seine Mitarbeiter vor die Tür zu setzen. Früher war der Mitarbeiter einmal das Kapital des Unternehmens, heute nur noch Human Resource. Wen wundert es da, wenn man einen haufen unmotivierter Mitarbeiter hat, die eben ihren Job machen aber keine Loyalität zum Unternehmen mehr empfinden können. Motivierte Mitarbeiter schlagen sich aber leider nicht auf den Aktienkurs nieder.

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Kategorien: Wirtschaft
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Normalität Datenpanne

Oktober 17, 2008 · Kommentar schreiben

Internetdienste und Sicherheit sind ja ein Thema für sich. Wer einen Dienst im WWW anbietet, der muss viele Funktionen, tolle Spiele, multimedialen Inhalt oder etwas besonders innovatives anzubieten haben. So auch die Kinderseite von ARD und ZDF (Kika), eine Internetplatform auf der Kinder und Jugendliche Ideen und Projekte vorstellen können. Bei der Programmierung wurde aber wohl die Sicherheitsapsekte nicht sonderlich beachtet. Die Anmeldedaten wie Namen und Geburtstage der angemeldeten Kinder waren nämlich ganz einfach und ohne besondere Hackerkenntnisse einsehbar. Uwe Wild, Vater einer zehnjährigen Tochter, die sich auf der Internetplattform angemeldet hatte, entdeckte den Fehler und schrieb den Kika an. Reaktion: keine. Erst als die Presse nachfragte hat man gehandelt. Leider ein ehr typisches Verhalten, wie ich auch aus eigener Erfahrung weiß. Da besteht definitiv noch Lernbedarf!

An anderer Stelle übrigens gibt die ARD im Netz gute Hinweise, wie sich
solche Probleme vermeiden lassen: „Geben Sie niemals den echten Namen
oder eindeutige Daten Ihrer Kinder im Internet preis.“

via Stuttgarter Zeitung

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Kategorien: Internet
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Petition Online des Deutschen Bundestag

Oktober 16, 2008 · Kommentar schreiben

vor längerem bin ich auf die Seite des Bundestages aufmerksam geworden, wo Petitionen eingereicht und mitgezeichnet werden können. Damals noch aus mir völlig unerfindlichen Gründen auf einem britischen Server, wurde das System vor kurzem umgestellt. Als erstes viel mir positiv auf, dass man endlich rss-feeds Abonieren kann, so das einem keine Petition mehr durch die Lappen geht, die man vielleicht gern unterstützt hätte. Auch die Unterbringung auf einem in deutschland gehosteten Server unter einer Subdomäne des Bundestages finde ich begrüßenswert. Schließlich kann es ja nicht sein, das solche Daten über einen ausländischen Server laufen. Datenpannen gab es in England schließlich genügend, als das ich mir über die Sicherheit der Abstimmungslisten hätte sicher sein können. Das kann man jetzt zwar auch nicht, aber zumindestens liegen die Abstimmungen mit all den Informationen, die man vom Webfrontend nicht einsehen kann, nicht länger im Ausland.

Nach genauerer Untersuchung sind mir allerdings grobe Patzer ins Auge gefallen. Angefangen von einem unvollständigen Impressum bis hin zu einer nicht funktionstüchtigen Anmeldung. Die Bestätigungsmail, die den automatisch generierten Benutzernamen enthalten soll ist bei mir leider nie eingetroffen – einen Spamfilter habe ich noch ine benutzt, der fällt also als schuldiger aus. Die Anmeldung selbst enthält ein Captcha, das mehr als eine Zumutung ist. Mir ist es jedenfalls nicht auf Anhieb gelungen die Buchstaben und Zifffern abzutippen. Quitiert wurde das ganze mit einer kompletten Neueingabe der Daten. Von Barierefreiheit will ich gar nicht erst anfange. Eigentlich sollte gerade solch eine Seite Barierefrei sein, schließlich wird hier ein demokratischer Prozess zur Verfügung gestellt, bei dem niemand ausgeschlossen werden dürfte. Warum für eine Mitzeichnung überhaupt ein Benutzeraccount udn eine Anmeldung notwendig
ist, verstehe ich allerdings nicht. Das mag sicher praktisch
sein, wenn man nicht immerzu seine Daten eingeben mag, sollte aber auch
ohne gehen. Zumindestens hat man darauf geachtet, dass die Kommunikation per https abgehandelt wird.

Von der Sache her finde ich das Petitionssystem wirklich gut, die technische Umsetzung lässt aber noch Wünsche offen. Ansonsten empfehlenswert.

https://epetitionen.bundestag.de/index.php

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