Einträge werden als ‘Arbeitswelt’ kategorisiert
wir haben eine dringende Anfrage vom Deutschen Caritasverband mit folgenden Wortlaut erhalten:Sehr geehrte Damen und Herren, in der derzeitigen politischen Diskussion ist beabsichtigt, die geplante Mindestlohnregelung in der stationären und ambulanten (Alten-)Pflege auf Rufbereitschaft und Bereitschaftsdienst auszuweiten und wie Arbeit zu vergüten. Dies würde die Vergütung für Rufbereitschaft und Bereitschaftsdienst im Vergleich mit der Anlage 5 zur AVR vervierfachen.Wir bitten deshalb dringlich um Rückmeldung bis spätestens Montag Abend,24.11.2008, in welchem Umfang und für welchen Bereich Rufbereitschaft oder Bereitschaftsdienst bei Ihnen anfallen. Im Umfang Ihrer Rückmeldung besteht noch politische Einflussmöglichkeit, sofern wir dies tatsächlich untermauern können.
Es ist erschreckend zu lesen, wie Politik gemacht wird. Da kommt der deutsche Caritasverband und verschickt Briefe an seine Mitglieder in denen er diese auffordert herauszufinden inwiefern sie aktuelle politische Entscheidungen betreffen würden. Man könnte noch politischen Einfluß nehmen. Klingt für mich wie eine Kalkulation wieviel es sich lohnt zu schmieren, oder wie soll man das sonst verstehen?
Caritas ist übrigens das lateinische Wort für Nächstenliebe. Seine Arbeitnehmer sind wohl eher die Übernächsten, oder wie?
Besonders delikat wird so etwas, wenn man bedenkt das sich die Caritas auf dem sogenannten dritten Weg befindet. Eigentlich bedeutet dieser, dass sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber an einen Tisch setzen und gleichberechtigt über Arbeitsbedingungen verhandeln. Aber man kann ja Verhandlungen schon mal in ne gewisse Richtung drücken wie man sieht…
[Treibholz]
Kategorien: Arbeitswelt · Politik
Mit Tag(s) versehen: Bereitschaftsdienst, Caritas, Einfluß, Kirche, Rufbereitschaft
aus welt.de, 08.09.2008
Stuttgart/Hannover – Die obersten Datenschützer mehrerer Bundesländer verlangen wegen der Bespitzelung von Mitarbeitern Bußgelder vom Lebensmittelkonzern Lidl. Das Unternehmen kündigte an, die Sanktionen zu akzeptieren. Allein in Niedersachsen geht es um Forderungen von rund 700 000 Euro. Es handle sich um 60 bis 70 Bußgeldverfahren über je 10 000 Euro, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Hannover…
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Man kann sich freikaufen :) Schuldeingeständnis gibt es zwar nicht, aber man bezahlt vermeintlich viel Geld, was man auch in seine Mitarbeiter hätte investieren können ohne solche Skandale zu verursachen. Somit wird Überwachung von Mitarbeitern vielleicht zum kalkulierbaren Risiko und muss von den Überwachungskonzernen halt einfach nur woanders wieder reingeholt werden.
Na Klar, umsonst braucht man ja nicht zu Überwachen :)
Kategorien: Arbeitswelt · Lebensanschauung · Wirtschaft · Überwachung
Mit Tag(s) versehen: Überwachung, Lidl, Schuldeingeständnis
Anders kann man das nicht mehr verstehen. Diesmal wird die bayerische Lottoverwaltung beschuldigt ihren Lotto-Annahmestellen nachgespitzelt zu haben um unrechtmäßig erwirtschafteten Geldern auf den Grund zu gehen. zwar ging es um Millionenbeträge, was aber die Überwachung von Geschäften und E-Mail Konten durch einen Privatdetektiv nicht rechtfertigt.
Es kann doch beim besten Willen nicht angehn, das jeder meint selbst Hand anlegen zu müssen und sich dabei über jede Form von Datenschutz und Privatsphäre hinwegzusetzen.
via Gulli
[anfy]
Kategorien: Arbeitswelt · Wirtschaft
Mit Tag(s) versehen: spitzel, stasi
Interessant das ausgerechnet die SPD einen solchen Videowettbewerb auslobt. Dabei sind die doch sonst immer fleißig dabei die Überwachung des Bürgers voranzutreiben. Vermutlich hat die SPD nur etwas dagegen, wenn andere ihre Bürger überwachen.
Den Zweitplatzieren finde ich übrigens am besten:
den Rest gibt es bei YoutTube
[anfy]
Kategorien: Arbeitswelt
Mit Tag(s) versehen: Überwachung, Lidl, SPD, Videowettbewerb
Telekom bespitzelte Manager und Aufsichtsräte | tagesschau.de
Hatten wir doch schon lange nicht mehr… Das Thema Überwachung durch private Unternehmen… private Unternehmen? 14% sagt wikipedia sollen ja noch uns allen gehören… ist also sogar son bisschen staatliche Überwachung..
Leute, ich kann das Thema schon nicht mehr hören und verfrachte die Telekom in meine private No Buy Area!
Kategorien: Arbeitswelt · No Buy Area
Mit Tag(s) versehen: Überwachung, Telekom
Gottfried Ludewig
Also sprach Ludewig: „Diejenigen, die den deutschen Wohlfahrtsstaat finanzieren und
stützen, müssen in diesem Land wieder mehr Einfluss bekommen. Die Lösung
könnte ein doppeltes Wahl- und Stimmrecht sein.“ Allein mit „Hartz
IV-Beziehern und Rentnern“ könne der soziale Ausgleich in Deutschland nicht
funktionieren.
Ich sag mal.. klar… von woanders, als aus den Reihen der Christlichen Demokratischen Union hätte ich so eine Äußerung nicht erwartet. Ich meine… Recht hat er doch, oder?
hier gefunden
Da unsere Arbeitslosen also offensichtlich langsam zum Abschuss freigegeben werden gibt es auch schon erste Gegenmaßnahmen…
Begleitschutz für Amtsbesuche
Kategorien: Arbeitswelt · Lebensanschauung · Politik
Mit Tag(s) versehen: CDU, Demokratie, Gottfried Ludewig
Soziales Engagement
KiK ist ein international tätiges Einzelhandelsunternehmen.
Gerade, weil wir in vielen verschiedenen Ländern dieser Erde
Geschäftskontakte pflegen, liegen uns natürlich auch die
Lebensumstände und Bedingungen der vor Ort für uns
arbeitenden Menschen sehr am Herzen.
Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen, einen Verhaltenskodex
ins Leben zu rufen, der diverse soziale Grundsätze, die wir im
Umgang mit Menschen für unerlässlich erachten, beinhaltet.
Im Zuge der gestiegenen Verantwortung wurde 2005 die Stiftung
„help and hope“ von engagierten Gesellschaftern mit dem
Ziel gegründet, Not leidenden Kindern dieser Welt Hilfe zuteil
werden zu lassen, die es ihnen ermöglicht, individuelle
Perspektiven für ihr eigenes Leben zu entwickeln. „help and
hope“ unterstützt und realisiert Projekte, die auf
Nachhaltigkeit setzen, wobei wir die Bereitstellung von Soforthilfe
für Katastrophengebiete stets mit berücksichtigen.
weil wir in
vielen verschiedenen Ländern dieser Erde Geschäftskontakte
pflegen, liegen uns natürlich auch die Lebensumstände und
Bedingungen der vor Ort für uns arbeitenden Menschen sehr am
Herzen.
Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen, einen
Verhaltenskodex ins Leben zu rufen, der diverse soziale
Grundsätze, die wir im Umgang mit Menschen für
unerlässlich erachten, beinhaltet.
Im Zuge der gestiegenen Verantwortung wurde 2005 die Stiftung
„help and hope“ von engagierten Gesellschaftern mit dem
Ziel gegründet, Not leidenden Kindern dieser Welt Hilfe zuteil
werden zu lassen, die es ihnen ermöglicht, individuelle
Perspektiven für ihr eigenes Leben zu entwickeln. „help and
hope“ unterstützt und realisiert Projekte, die auf
Nachhaltigkeit setzen, wobei wir die Bereitstellung von Soforthilfe
für Katastrophengebiete stets mit berücksichtigen.
KiK engagiert sich für den bundesweit arbeitenden Verein „Gesicht Zeigen! Aktion weltoffenes Deutschland e.V.“.
Dieser ermutigt Menschen gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus,
Antisemitismus und jede Form rechter Gewalt aktiv zu werden. Ziel ist
die Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements.
Darüber hinaus ist KiK Mitglied im Verein „pro Ruhrgebiet“
und setzt durch diese Kooperation Impulse für die positive
Weiterentwicklung der Region. Ziel ist, das Netzwerk Ruhrgebiet weiter
auszubauen und zu stärken.

Wenn man solche Worte – gefunden auf der KiK Homepage findet, bekommt der vorausgehende Artikel noch die richtige Würze..
Kategorien: Arbeitswelt · No Buy Area
Mit Tag(s) versehen: Ausbeutung, KiK, lohndumping
Kategorien: Arbeitswelt · No Buy Area
Mit Tag(s) versehen: Lidl, weinzheimer


Sollte sich Bernd Westerhorstmann meine Email zu Herzen genommen haben und sich in einen barmherzigen Samariter verwandelt haben!?
Oder hat Firma Lidl jetzt genug Druck aufgebaut um die Negativ-Presse umzukehren? Man soll ja nie den Glauben an das Gute im Menschen verlieren, aber für meinen Geschmack gehört etwas mehr dazu um zu überzeugen.
Kategorien: Arbeitswelt · No Buy Area
Mit Tag(s) versehen: Lidl, weinzheimer