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In einem Absatz am Ende eins Artikels zitiert EXPRESS.DE einen Polizisten, der sich zum Gewaltproblem in Düsseldorfs Innenstadt äußert:
„Längst hat sich die Gewaltszene von den Videokameras am Bolker Stern
in die Seitenstraßen der Altstadt verlagert. Da und im Gedränge nehmen
die Übergriffe auf Kollegen und Besucher zu.“ Polizei-Personalratschef
Harald Walther sah es voraus: „Wir haben vor der Verlagerung gewarnt.“
Fallbeispiele gibt es genügend. Kriminalität oder unerwünschte Personen, wie Dealer oder Obdachlose, lassen sich nicht durch Kameras oder andere technische Mittel aus dem diesseits wünschen.
[anfy]
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http://www.express.de/nachrichten/region/duesseldorf/wirbel-um-nackte-kita-kinder_artikel_1225959924752.html
http://www.rp-online.de/public/article/duisburg/643423/Nackt-Kindergarten-wird-geschlossen.html
Nachdem sich erst große Entrüstung breitmachte wird jetzt das komplette Kitapersonal einmal ausgetauscht und kann woanders sein Unwesen treiben und tagtäglich unsere Lieben kleinen sich gegenseitig mißhandeln lassen.
Die 10 3-5 jährigen Kinder sollen den Ermittlungsbehörden bereits seit Jahren wärmstens bekannt sein. So sind diese bereits mehrfach beobachtet worden, wie sie unschuldige Erwachsene auf lüsterne Gedanken brachten: Alle der betroffenen Kinder sollen in der Tat nackt geboren worden sein, sich beim Windelwechseln zur Schau gestellt haben ohne das Zimmer vorher zu verschließen, 85% der 10 Kinder seien auch schon ohne Bekleidung in Badewanne / Dusche gesichtet worden.
Wir müssen uns gegen diese stetige kindliche Provokation unserer versteckten sexuellen Bedürfnisse wehren!
Das Personal der Kita auszutauschen halte ich nicht für eine Lösung des Problemes.. Erstens wird der schlechte Einfluß dann auf andere Kitas verteilt, zweitens ist davon auszugehen, dass der Keim des Bösen bereits so tief in den Mauern der Kita verwurzelt ist, dass nur noch ein Abriss und das niederbrennen aller Einrichtung die Gefahr bannen würde. Vielleicht sollte sogar die Abschaffung aller Kitas in Betracht gezogen werden. Da 66% der Eltern offensichtlich sowieso keine Versorgungsprobleme zu haben scheinen, wäre nur eine verschwindend geringe Minderheit betroffen. Das kann man doch wohl zum Wohle unserer Gesellschaft in kauf nehmen, oder?
Warum sind unsere Jugendämter nur so furchbar inkonsequent?
[Treibholz]
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Gern greift man heutzutage ja präventiv zur Kameraüberwachung. Das ist auch bei Hausbesitzern angekommen, die auf diesem Wege gern Vandalismus vorbeugen möchten. Das Amtsgericht Berlin-Lichtenberg hat nun entschieden, das sich die Mieter das nicht bieten lassen müssen. Selbst eine Kameraattrappe darf nicht angebracht werden, wenn sich die Mieter dadurch in ihren Persönlichkeitsrechten gestört fühlen. Ein sinnvolles Urteil, wie ich finde, denn mit solchen Kameras, bei denen der Mieter nicht prüfen kann ob das Videomaterial vielleicht ausgewertet wird, lassen sich leicht Bewegungsprofile anfertigen.
Einen solchen permanenten Überwachungsdruck müsse der Mieter keinesfalls dulden.
via www.ra-sawal.de
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so sieht es jedenfalls die Polizei in Rheinland Pfalz. Die Aussage stützt sich natürlich auf eine hauseigene Statistik, nach der von 855 Tatverdächtigen 685 männlich gewesen seien.
Mit dem schlichten Zahlenwerk habe ich da auch gar keine Probleme – möge es jeder deuten, wie er mag. Die Aussage „Gewalt ist männlich“ daraus abzuleiten ist jedoch eine Diskriminierung aller erster Güte. Die statistischen Zahlen der Polizei Rheinland Pfalz zeigen zwar ein Verhältnis in der Geschlechterverteilung von ca. 1:4 auf, diese Zahl betrifft – rein sachlich – aber nur die Fälle, von der die Polizei kenntnis erhalten hat. Das Frauen anders Ticken als Männer und letztere aus Scham meistens auf Polizei und andere Öffentlichkeit verzichten, hat die Polizei wohl nicht bemerkt. Das bmfsfj formuliert den Sachverhalt in seiner Beschreibung zu einer Studie so:
…Es gibt so gut wie keine originäre Empirie noch eine
entsprechende Theoriebildung. Dies ist ein gesellschaftsstruktureller
Ausdruck der Tabuisierung der männlichen Gewalterfahrungen in den
männlichkeitsdominierten Verhältnissen.
Wenn etwas ein Tabu ist, liebe Polizei Trier, dann bedeutet das, dass ihr davon weniger kenntnis erlangen werdet, als wenn etwas kein Tabuthema ist! Ihr schadet den männlichen Opfern durch die Unterstützung derart undifferenzierter Aussagen und drückt das Thema damit in Folge noch weiter in die Tabuecke. Das der Medienfokus schon seit langem fast NUR auf der Gewalt gegen Frauen liegt ist schlimm genug. Der umgekehrte Fall existiert in den Medien schlicht nicht, in der Realität schon.
Es ist also nicht so einfach eine Linie zwischen Gut und Böse, also in diesem Kontext zwischen männlich und weiblich zu ziehen. Auch wenn das Polizeipräsidium Trier das scheinbar gerne so sehen möchte.
[anfy]
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Jungs haben im Schnitt schlechtere Schulnoten, erreichen einen niedrigeren Schulabschluss und leidern häufiger unter Hyperaktivitätsstörungen als Mädchen. Als Grund wird die fehlende männliche Identifikationsperson zu Hause, in der Kita und Schule ausgemacht. (hier mehr)
Jungs sind unruhig, trotzig, aggressiv. Ist das männlich? Oder cool?
Allemal stören sie den Schulunterricht. Und damit bekommen sie
Probleme. Und die Schule bekommt Probleme mit den Jungs.
Ist das ein neuzeitliches Phänomän, oder hätte man dieser Aussage auch vor einigen Jahrzehten einen gewissen Wahrheitsgehalt zugebilligt?
Immer häufiger stößt man auf die Thematik und immer wird die Frauendominaz als Schuldig ausgemacht. Dabei sind Väter heutzutage viel mehr in die Erziehung eingebunden und Frauen in Schul- und Erziehungsberufen sind ebenfalls kein neuzeitliches Phänomän. Zwar mag es eine steigende Tendenz geben, als alleinschuldigen ist mir das aber zu einfach. Da werden verschiedene Gründe isoliert und die Gesamtheit des gesellschaftlichen Wandels kurzerhand ausgeblendet. Gefordert werden mehr Jungenförderprogramme, die als Gegenzug zu denen für Mädchen mit Sicherheit eine gute Idee sind, aber beseitigen wird das das Problem nicht.
Wo waren denn die Männer in der Vergangenheit, wenn es um die Erziehung ging? Doch vermehrt auf der Arbeit, um die Familie zu ernähren – abends vielleicht noch in der Gaststube. Erziehungsaufgaben werden von Vätern heute viel mehr wahrgenommen als noch vor fünfzig oder mehr jahren. Unterschiede von früher zu heute gibt es viele. Schnellebigkeit, technischer Fortschritt, Konsumgeilheit, steigende Perspektivlosigkeit sind einige Schlagworte denen eine menge Veränderungen zugeordnet werden können und vielleicht sind auch einige dabei, die sich eben auch, direkt oder indirekt, mehr negativ auf die Entwicklung von Jungs als auf Mädchen auswirken.
Was ich damit zum Ausdruck bringen will, ist das das herauspicken von einzelnen Gründen bei gesellschaftlichen Fehlentwicklungen nicht ausreicht um einen Sachverhalt zu erklären. Jeder Einzelfall ist anders gelagert und sowas kann nicht pauschal erfasst werden. Man verbindet Statistiken mit einem Sachverhalt und meint, man habe den Grund gefunden und dass sei der Weisheit letzter Schluss. Das ist er aber definitiv nicht!
[anfy]
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Als bekennender Kaffeetrinker bekommt man von den diversen selbst ernannten Gesundheitsaposteln ja immer zu hören „Trink was anderes, Kaffee ist ungesund und schlecht für den Flüssigkeitshaushalt“. Ich habe das schon immer in Zweifel gezogen. Zeitweise habe ich über viele Tage hinweg nichts anderes getrunken, als Kaffee. Besonders dann, wenn der Arbeitsstress mal wieder zunimmt und in der Firmenküche das fertige, schmackhafte Gebräu einfach so rumsteht. Zwar würde ich den Firmenkaffee im allgemeinen nicht zu der besonders kulinarischen Genussorte zählen, aber gut genug zum nebenher trinken ist er allemal. Nun ist mir zum wiederholten male eine Studie über den Bildschrim geschappt, die mich in meiner Meinung bestätigt:
http://www.welt.de/wissenschaft/article2492368/Kaffee-entzieht-dem-Koerper-kein-Wasser.html
Warum Firmenkaffee weniger schmackhaft ist, als der, den man zuhause trinkt, währe übrigens auch mal interessant herauszufinden. Liegt es an der Verweildauer auf der Kochstelle, oder vielleicht an den zumeist schlichten bis häßlichen Kaffeepötten? – Das Auge trinkt ja schließlich mit.
[anfy]
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aus welt.de, 08.09.2008
Stuttgart/Hannover – Die obersten Datenschützer mehrerer Bundesländer verlangen wegen der Bespitzelung von Mitarbeitern Bußgelder vom Lebensmittelkonzern Lidl. Das Unternehmen kündigte an, die Sanktionen zu akzeptieren. Allein in Niedersachsen geht es um Forderungen von rund 700 000 Euro. Es handle sich um 60 bis 70 Bußgeldverfahren über je 10 000 Euro, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Hannover…
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Man kann sich freikaufen :) Schuldeingeständnis gibt es zwar nicht, aber man bezahlt vermeintlich viel Geld, was man auch in seine Mitarbeiter hätte investieren können ohne solche Skandale zu verursachen. Somit wird Überwachung von Mitarbeitern vielleicht zum kalkulierbaren Risiko und muss von den Überwachungskonzernen halt einfach nur woanders wieder reingeholt werden.
Na Klar, umsonst braucht man ja nicht zu Überwachen :)
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http://www.computerwoche.de/knowledge_center/web/1871243/
Noch ist diese Forderung nicht gelesen zu wesen, aber bei der Lobbyarbeit die da die letzten Jahre geleistet wird, sollte man der Fantasie keine Mauern mehr setzen.
Die Straftat lautet Piraterie.
Ich zitiere mal aus der allwissenden Müllhalde:
Bei Piraterie (von griechisch: πειραν peiran, eigentlich „wagen“, über peirátes und lat. pirata „Seeräuber“) oder Seeräuberei, auch Freibeuterei,
handelt es sich um Gewalttaten, Eigentumsdelikte oder
Freiheitsberaubungen, die zu eigennützigen Zwecken von einem See- oder
Luftfahrzeug aus auf Hoher See oder in anderen Gebieten verübt werden, die keiner staatlichen Gewalt unterliegen.
Unter „Internetpiraterie“ versteht man im allgemeinen wohl Urheberrechtsverletzungen. Dies sollte man klar von Gewalt, Eigentumsdelikten oder Freiheitsberaubungen abgrenzen. Internetpiraterie ist ein sehr unpassender, aber propagandistischer Begriff aus der großen finanzkräftigen Lobby der Rechteverwerter.
Ist es immernoch unsere Rechtsauffassung, das man Menschen die beim Filesharing „erwischt“ werden höchstmöglich bestraft werden müssen? Es scheint das Wohl Weniger wird dem Wohl Vieler übergeordnet. Wahrscheinlich weil es einfacher ist wenigen Leuten etwas zu geben als vielen. Wo bringt uns das hin? Zu Gefängnissen voller Kinder und Familien deren einziges Vergehen darin bestand zu konsumieren?
Dabei ist es doch das Konsumieren, was man in unserer westlichen Welt am besten lernt, was einem vorgelebt wird, was einem in den Medien ständig neu suggeriert wird, was überall umworben wird.
Es werden überall um einen herum durch massiven finanziellen Einsatz der Rechteverwerter Dinge beworben und Abhängigkeiten geschaffen.
Diese Abhängigkeiten übersteigen die finanziellen Möglichkeiten der meisten Konsumenten und treiben diese in schwerste Kriminalität. Die Kriminellen klicken jetzt Bittorrent.
Analog dazu könnten sich Emi & Co auch an die Straße stellen und Heroin verticken. Wenn man in diesem Bereich ein bisschen mehr in Werbung investieren würde, wär das eine ware Goldgrube.. Illegal? Egal, gibt doch die Lobby. Was wir in Deutschland nicht durchbringen, kommt dann durch die europäische Hintertür.
Also Elektrischer Stuhl für Internetpiraten und Mehr Möglichkeiten für unsere geliebte Musikindustrie und ihre Schwestern und Brüder.
[Treibholz]
Kategorien: Lebensanschauung · Politik
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http://www.heise.de/newsticker/Biometrische-Einlasskontrolle-in-daenischen-Nachtclubs–/meldung/114026/from/rss09
Nur wieder ein weiteres Beispiel für das heranführen der Bürger an biometrische Überwachungsmaßnahmen. Es scheint sich zur europäischen Strategie zu entwickeln die Menschen an eine allübergreifende Datenerfassung zu gewöhnen. Eigentlich müsste sofort in diesem Moment die Widerstände erwachen um solche Prozesse gleich im Keim zu ersticken. Wie sehr wollen wir uns noch an diese Stasi-Methoden gewöhnen? Solange, bis wir vergessen haben was Freiheit ist?
[Treibholz]
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25.05.1987 – in der Bundesrepublik Deutschland wurde die erste Volkszählung seit 20 Jahren beendet. Jedoch nicht ohne Widerstand. Die Sorge vorm „Gläsernen Bürger“ geht um und laut Umfrage sind 30% der Bürger zum Boykott entschlossen. Der Volkszählung werden Großdemonstrationen entgegen gesetzt. Das Bundesverfassungsgericht griff ein und schaffte 1983 erstmals das Recht auf „informationelle Selbstbestimmung“ und somit auch die Grundlage für den Datenschutz. Zuletzt sind die Ergebnisse der Volkszählung bis heute umstritten, da viele Bürger die Formulare, die Auskünfte zu Arbeit-, Wohn- und Lebensverhältnissen stellten, einfach wegwarfen oder schlicht falsche Angaben machten.
Dieser derart breite Widerstand der Bevölkerung fand zu einer Zeit statt, zu der es von IBM den ersten 386er PC oder von Commodore den Amiga 500 und 2000 gab. Die Möglichkeit der detaillierten Verarbeitung solcher Datenmassen war also technisch kaum gegeben.
Gut zwanzig Jahre später – die Finanzämter beginnen in den nächsten Wochen mit dem Versand der neuen Steuer-ID, einer eindeutigen Identifikationsnummer, die jedem Bürger sein Leben lang und darüber hinaus zugeordnet wird. Selbst Babies bekommen bereits eine solche Steuernummer. Diese Steuer-ID wird außerdem im Bundesmelderegister, wie auch in der neuen Einkommensdatenbank ELENA gespeichert. Mit einer eindeutigen, personenbezogenen ID lassen sich verschiedene Datenbanken problemlos miteinander verbinden und so entsteht ein nahzu lückenloses Profil. Es wird also möglich sein auf die Steuer-, Einkommen- wie auch Meldedaten, die sich so im Laufe des Lebens angesammelt haben, zuzugreifen.
Im Gegensatz zu 1987 können heutige Computersysteme solche Datenberge problemlos speichern, verarbeiten und vor allem auch durchsuchen. Erstaunlicher Weise regt sich aber, im Gegensatz zu 1987, kaum wiederstand. Es gibt zwar Demonstrationen, Kitiker und Ablehner – einen breiten Widerstand in der Bevölkerung gibt es jedoch nicht. Das, was bereits heute an Überwachung statt findet, hätte 1987 jeden DDR Stasi-Mitarbeiter zu jubelsprüngen veranlasst. Interessieren tut das heute frei nach dem Motto „ich hab doch nix zu verbergen“ und „Kampf gegen den Terror“ niemanden mehr. Hauptsache es geht uns gut!
Die nächste Volkszählung ist übrigens auf geheißen der EU für 2010 festgesetzt.
[anfy]
Kategorien: Lebensanschauung · Politik
Mit Tag(s) versehen: 1987, Volkszählung, Widerstand