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In dem Forschungsbericht des Citizen Lab an der Universität Toronto werden detaillierte Beweise vorgelegt. Dabei werden die Textnachrichten auf Vorrat gespeichert und nach „sensiblen politischen Schlüsselbegriffen“ wie „Unabhängigkeit für Taiwan“, „Demokratie“ oder ähnlichen durchsucht. Auch die Namen von Politikern fallen in die Liste der Schlüsselbegriffe.
gulli: Skype in China: Nutzer werden trotz Verschlüsselung überwacht und gefiltert
Da wir das Thema Skype schonmal im Juli thematisiert haben (siehe hier) hier nochmal die Fortsetzung, die ich einfach mal als GAU für di e mit Skype propagandierte Sicherheit bezeichnen würde.
Letztendlich wieder mal ein Beweis auch an unsere Lizenzgeschwängerte Industriestaatliche Denke. Security through Obscurity (Sicherheit durch Verscheigen der Sicherungsmaßnahmen) existiert nicht. Die Skype Sicherheitswolke ist eine Illusion. Die öffnet politisch motivierter Verfolgung Haus und Hof durch die Vortäuschung von Sicherheit. Wir wissen wie man in China mit politisch unerwünschten Meinungsträgern umgeht. Spätestens durch Olympia war das ja in aller Munde…
[Treibholz]
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Wie gleichgültig kann eine Regierung eigentlich gegenüber sensiblen Daten sein? Die britische Regierung scheint die Antwort auf diese Frage liefern zu wollen, anderweitig lässt sich deren ständige hochgradig fahrlässige Schlamperei mit Informationen nicht erklären. Diesmal hat man Reiseziele und weitere Details von 70 Soldaten des 3. Bataillons, Yorkshire Regiment verloren.
gulli: England: Datenverluste die X-te dank wilder Party?
Ich find das recht klar! – Je häufiger man von diesen Daten-Gau’s hört, desto mehr gewöhnen wir uns dran… Und irgendwann haben wir draus gelernt.. Es ist irgendwann nicht mehr schlimm, dass Daten „verloren“ gehen, weil es passiert ja eh andauernd. Und wenn wir uns darüber nicht mehr aufregen müssen, dann gibts eigentlich auch keinen Grund mehr sich über gesteigerte staatliche Überwachungsmaßnahmen aufzuregen. Wenn wir unsere Privatsphäre schon abgeben, dann doch lieber an den Staat, als an ähhh… die Leute mit dem T – ich mag dieses Wort nicht mehr ausschreiben; ich glaube es ist in den letzten 7 Jahren so inflationär verwendet worden, dass eh keiner mehr weiß, was es wirklich bedeutet.
Hier in unserem Ländle gibt man sich ja auch alle Mühe die Privacy mit Füßen zu treten – ob nun staatlich durch mehr Anti-T Gesetze oder in den Firmen durch Kameras und Personaldetektive.
Irgendwie läuft die ganze Sache eigentlich recht kontrolliert in eine Richtung, oder?
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aus welt.de, 08.09.2008
Stuttgart/Hannover – Die obersten Datenschützer mehrerer Bundesländer verlangen wegen der Bespitzelung von Mitarbeitern Bußgelder vom Lebensmittelkonzern Lidl. Das Unternehmen kündigte an, die Sanktionen zu akzeptieren. Allein in Niedersachsen geht es um Forderungen von rund 700 000 Euro. Es handle sich um 60 bis 70 Bußgeldverfahren über je 10 000 Euro, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Hannover…
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Man kann sich freikaufen :) Schuldeingeständnis gibt es zwar nicht, aber man bezahlt vermeintlich viel Geld, was man auch in seine Mitarbeiter hätte investieren können ohne solche Skandale zu verursachen. Somit wird Überwachung von Mitarbeitern vielleicht zum kalkulierbaren Risiko und muss von den Überwachungskonzernen halt einfach nur woanders wieder reingeholt werden.
Na Klar, umsonst braucht man ja nicht zu Überwachen :)
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http://www.heise.de/newsticker/Biometrische-Einlasskontrolle-in-daenischen-Nachtclubs–/meldung/114026/from/rss09
Nur wieder ein weiteres Beispiel für das heranführen der Bürger an biometrische Überwachungsmaßnahmen. Es scheint sich zur europäischen Strategie zu entwickeln die Menschen an eine allübergreifende Datenerfassung zu gewöhnen. Eigentlich müsste sofort in diesem Moment die Widerstände erwachen um solche Prozesse gleich im Keim zu ersticken. Wie sehr wollen wir uns noch an diese Stasi-Methoden gewöhnen? Solange, bis wir vergessen haben was Freiheit ist?
[Treibholz]
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