Ehrlicher Finder gesucht

Die Polizei verliert nicht nur hin und wieder ein paar Daten, nun vermisst sie auch noch Geld – und sucht nach dem ehrlichen Finder.

Die Berliner Polizei beschlagnahmte mehrere Geldbündel, verlor jedoch beim Einsteigen in das Dienstfahrzeug eines davon auf der Straße.

… wurden die Geldbündel in zwei große Briefumschläge gelegt. Vor dem Einstieg in den Dienstwagen, welcher vor der Bank abgestellt war, musste sich ein Kriminaloberkommissar wegen eines vorbei fahrenden Lastwagens an das Fahrzeug pressen, wobei der Papierumschlag einriss. Bei einer erneuten Zählung im Dienstwagen stellten die Beamten fest, dass ein Geldbündel fehlte. Eine sofortige Suche im Fahrzeug und auf dem Gehweg blieb erfolglos.

Die Polizei schreibt weiter

Dem Finder des Geldes wird empfohlen, sich bei einer Polizeidienststelle zu melden. Ebenso werden weitere Zeugen gesucht, die Angaben zum Verbleib des Geldbündels machen können.

Ob ein grundehrlicher Mensch das Bankeigentum in Form von vermutlich nicht nummerierten, kleinen Geldscheinen bei der Polizei abgeben würde wage ich ernsthaft zu bezweifeln. Auch mein Gewissen über den Verlust der Bank würde mich nicht um den Schlaf bringen. Interessieren würde mich allerdings, ob am Ende nicht doch die Polizei dafür aufkommen muss, oder vielleicht nur eine der Versicherungen deren Paläste ja zur Genüge in der Stadt herumstehen.

Ein Schmunzeln konnte ich mir beim Lesen der Pressemeldung jedenfalls nicht verkneifen.

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