Immobilienkriese die Zweite

Die nächste Immobilienblase platzt. Auch in Spanien ist die Immobilienblase soweit, dass sie in naher Zukunft platzen wird, denn der in Europa einzigartige Bauboom bricht ein. Seit 1996 sind mehr als vier Millionen neue Häuser und Wohnungen entstanden, wovon derzeit rund 15% leer stehen. Wohnraum wurde weit über den eigentlichen Nutzungsbedarf geschaffen, was einen hohen Leerstand, wie auch einen Wertverfall zur Folge hat. Das Angebot ist einfach weit über die Nachfrage gewachsen.

Anzeichen für eine Immobilienkrise manifestieren sich in Form von kontinuierlich sinkenden Immobilienpreisen und der Insolvenz der größten spanischen Immobilien-Gesellschaft Martinsa Fadesa. Der Strudel beginnt und könnte sich den nächsten Wochen dramatisch ausweiten und manch ein Immobilienriese könnte letztendlich auf einem Berg unverkaufter und im Wert stark gesunkener Immobilien sitzen.

Der nächste Kandidat dürfte England mit seinen völlig überhöhten Immobilienpreisen sein. Auch dort setzt man auf den stetigen, jedoch völlig überhöhten, Wertzuwachs von Immobilien.

Welche Konsequenz wird das für uns haben? Sicher werden wieder einige Banken ihre Finger im Spekulationstopf gehabt haben und damit die ganz großen nicht gegen die Wand fahren, wird man sicher, wie gewohnt, großzügige Rettungsaktionen gewähren.

Und täglich grüßt das Murmeltier:

via egghat’s blog

[anfy]

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