Schäubles motive zur Schaffung eines Überwachungsstaates

Vor einiger Zeit habe ich mit Treibholz darüber Diskutiert, welches Motiv unser Innenminister haben könnte, einen Überwachungsstaat zu gründen. Für möglich haben wir da einiges gehalten – angefangen bei einer Psychomacke, die er sich bei dem Attentat auf Ihn zugezogen hat, über Wut auf die Welt bis hin zu persönlicher Überzeugung gepaart mit Unwissenheit über moderne technische Vorgänge.

Ich finde das Günter Wallraff in seinem SZ-Interview eine mögliche Antwort sehr schön veranschaulicht:

Innenminister Wolfgang Schäuble ist nicht korrupt, sondern meint, aus inbrünstiger Überzeugung, dem Staatswesen zu dienen – aber während der Inquisition war der Klerus genauso überzeugt, er würde dem göttlichen Recht zum Durchbruch verhelfen.

Das gesamte Interview ist übrigens sehr interessant zu lesen.

[anfy]

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