Günni verurteilt

Das ich das noch erleben darf! Das Landgericht Berlin hat den Rechtsanwalt Rechtsanwalt Günter Freiherr von Gravenreuth zu 14 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Natürlich steht wieder die Möglichkeit der Revision offen. Ich kann mich noch gut an das Schreckgespenst Günni in früheren Zeiten erinnern. Er war sozusagen der erste, der mit dubiosen Abmahnungen sein Geld machte. Am bekanntesten waren damals die Tanja-Briefe, in denen er unter dem Pseudonym Tanja Nolte-Berndel, als vermeintlich 15 Jährige, um Software-Tausch bat. (mehr auf rotglot.org)

Wer sich in den 80er und 90ern mit einem Computerhobby die Zeit vertrieb, kannte ihn einfach – und das war zu Zeiten, wo das WWW noch unbekannt war, eine echte Leistung. Ich hoffe, dass man ihn nun endlich mal aus dem Verkehr zieht, und ihm die Anwaltszulassung entzieht. Was bitte hat jemand in dem Berufsstand zu suchen, der nachweislich Mandantengelder veruntreut und Urkunden gefälscht hat? Das hätte man schon damals machen müssen, als er mit den Tanja-Briefen unter vorspielung falscher Tatsachen zu illegalem handeln aufforderte.

via heise, lawblog

[anfy]

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Eine Antwort zu “Günni verurteilt

  1. Applaus Applaus Applaus!

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