Monatsarchiv: Oktober 2008

Angelas Rettungspaket

Das bin ich doch grad bei zenzizenzizenzic über dieses Bild gestolpert. Sehr netter Beitrag, der auch für die Menschen, die noch immer Euro in DM um rechnen, eine Summe parat hat. 0,977 Billionen DM umfasst das Rettungspaket, das inzwischen recht gut anklang bei den Banken findet. Aber wenn der Ackermann sagt, die Steuergelder seien bei den Banken „gut angelegt“, dann wollen wir das auch mal glauben.

via zenzizenzizenzic

[anfy]

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Immobilienkriesen die Nächste

Nach dem es um den Immbolienpreisverfall in Spanien erstaunlich ruhig geworden ist, geht es nun in England weiter. Im Oktober sind die Hauspreise um 14,6% gefallen. Wenn das nichts ist.

via egghat

[anfy]

Datenwahnsinn hört nicht auf

Das das Thema Datenhandel und Datenpannen endlich mal in den Medien gelandet ist begrüße ich ja sehr. Erschreckend ist nur, das dieses Thema, einmal aufgegriffen, scheinbar gar kein Ende mehr nimmt. Neben der Telekom, die Millionen von Kundendatensätzen veruntreute, reiht sich nun die DAK ein, die mal eben eine Vielzahl von Datensätzen inkl. Leistungsdaten an den privaten Dienstleister Healthway weitergibt. Von Datenpanne kann da eigentlich gar keine Rede mehr sein, vielmehr würde ich schon von illegalem, oder zumindestens grob fahrlässigem handeln reden. Daran sieht man aber recht gut, wie es um das Bewusstsein im Umgang mit Daten steht. Hoffentlich können sich der werten Politiker doch zu einer Grundgesetzergänzung bzgl. Datenschutz durchringen. Währe zumindestens das erste mal, das dem Grundgesetz etwas hinzugefügt und nicht nur gestrichen wird.

via Datenschutzblog

[anfy]

Die 0180-Lüge

http://www.tk-anbieter.de/0180/ oder auch http://www.0180.info

Die 0180-Lüge war früher gar keine Lüge sondern ein Entgegenkommen unserer „Service-Wüste“ zu Zeiten in denen Telefonieren noch richtig Geld gekostet hat. Das Konzept war: Serviceanbieter und Endkunde teilen sich die Telefongebühren.

Mittlerweile – wo einem die Festnetzflatrates nur so um die Ohren fliegen ist es ratsam mal in seine AGB’s zu schauen. Sonderrufnummern sind da nämlich in aller Regel ausgenommen von der Flatrate und werden gesondert berechnet. Teilweise sogar teurer als sie eigentlich sind.
Die o.g. Datenbank kann solche sogenannten Servicenummern teilweise auch Nummern im Festnetz zuordnen, was dann wieder unter die Flatrates fällt oder zumindest preiswerter zu erreichen ist. Man umgeht damit zwar die Callcenterfinanzierungskonzepte, aber ehrlich.. Ist ein Callcenter wirklich die Einrichtung, die uns als Menschen weiterbringt?

[Treibholz]

Petition Online die Nächste

Schon einmal habe ich von der neuen Petitionsplattform des Bundestages berichtet. Das Impressum weist inzwischen alle vom Gesetzgeber vorgesehenen Informationen auf. Aufgefallen sind mit jedoch noch immer Dinge, an denen ich rummäkeln kann. Zum einen existiert nach wie vor eine Registrierungspflicht, bei der man an einem Captcha vorbei muss. Das Captcha stellt zwar immerzu nur die gleiche Zeichenfolge „FBNEd“ dar, als Barierefrei dürfte das aber trotzdem nicht duchgehen. Wirklich schlecht finde ich allerdings die Mitzeichnungsliste, die alle Mitzeichner mit vollem Namen aufführt. Ansich ist eine Petition ein transparenter Prozess, bei denen die Mitzeichner nicht unbedingt „Geheim“ bleiben müssen, bei einer Petitionsplattform im Internet würde ich jedoch andere Maßstäbe anlegen. Ist man auf der Seite sehr aktiv und unterzeichnet fleißig alles mit, was einem zusagt, lässt sich so anhand des Namens leicht ein Meinungsprofil ableiten – eine Namenssuche reicht aus, schließlich findet google alles.

Ein Fallbeispiel: Ich bewerbe mich um eine Stelle bei einem Unternehmen. Die Personalabteilung ist inzwischen nicht nur in der Lage Bewerbungen auf elektronischem Wege entgegen zu nehmen, sie kann inzwischen auch den Namen des Bewerbers in die Suchmaske von google oder einer anderen Suchmaschine eingebe. Der potentielle Arbeitgeber findet nun alle Petitionen, die ich mitgezeichnet habe. Daraus lässt sich durchaus etwas ableiten, was mir möglicher Weise zum Nachteil gereicht. Es gibt sicher noch eine vielzahl an Szenarien – ausmalen mag ich mir die lieber nicht.

Hoffentlich wird hier noch einmal nachgebessert.

[anfy]

Modernes Shopping im Web…

… fehlanzeige. Es macht noch immer keinen Spaß im Web zu shoppen. Zumindestens nicht, wenn man nur so ungefähr weiß was man denn eigentlich möchte. Auf der Suche nach einem neuen Monitor, bin ich dann mal bei den üblichen Verdächtigen auf die Suche gegangen. Einen Überblick über Preis/Leistung von 24″ TFTs wollte ich mir verschaffen.

Der Marktführer Amazon hat zwar ein riesengroßes Angebot, aber beim Durchstöbern der Artikellisten fällt dann doch auf, das viele Artikel doppelt und wenn es zudem verschiedene Ausführungen gibt, auch vielfach vorhanden sind. Toll, wenn man zu viel Zeit hat.

Ebay, war mal recht interessant, teils sogar günstig. Inzwischen stellen Powerseller das gleiche Produkt vielfach ein, was die Auktionslisten enorm verlängert. Anstregend auch, dass die Suchoptionen hinter der Produktaktualität hinterherhinken. Auf der Suche nach einem 24″ Monitor muß man sich damit begnügen die Listen auf eine Displaygröße ab 20″ einzuschränken. Das größeres inzwischen keine Seltenheit mehr ist, scheint bei Ebay noch nicht angekommen zu sein. Alles in allem muss man sich also durch einen Wust von Sachen suchen, die nicht nur vielfach vorhanden, sondern auch den Kriterien so gar nicht entsprechen. Irgendwann verliert man dann die Lust und hat nach Seite 5 auch das Gefühl alles gesehen zu haben, was Ebay zu bieten hat.

Zuletzt habe ich dann mal die Preissuchmaschinen bemüht. Der Vergleich ist ja ganz nett, aber die Produktbeschreibungen fehlerhaft. Offenbar konnte der Azubi, der die Produktkataloge gepflegt hat, nicht zwischen 22″ und 24″ unterscheiden. Geräte die mir dann schon aus vorherigen recherchen bekannt waren, enthielten schlicht fehlerhafte technische Angaben in den ohnehin nur knappen Zusammenfassungen.

Letzendlich bin ich diverse Shops und Markplätze später ein wenig schlauer geworden. Allein herauszubekommen, ob ein TFT nun auch als Schminkspiegel taugt, ist gar nicht so einfach. Die Illustrationen sind aufpoliert und wenig Aussagekräftig, die Hinweise spärlich. Tauchen Begrifflichkeiten wie Glare, Crystal etc. auf, weiß man woran man ist. Fehlt der Begriff im Shop, heißt das allerdings noch lange nicht, dass man es auch mit einem Matten Display zu tun hat.

Ich bin offengestanden Enttäuscht, das die Qualität der Internet-Einkaufsmeilen noch immer so schlecht ist. Die Produktpalette ist größer geworden, die Qualität der Produktbeschreibungen ist immer noch mies. Kein Wunder das Produktbewertungen der Community so gefragt sind. Da bekommt man im Zweifel noch die Informationen, die man eigentlich in der Produktbeschreibung erwarten würde. Die Erfahrung ist mir nicht neu, mir aber aus aktuellem Anlass mal wieder negativ aufgefallen.

[anfy]

Managergehälter

Mein vorhergehender Beitrag bezog sich ja schon mal auf die Managergehälter im Zusammenhang mit der allgegenwärtigen Bankenkrise. Die Spitze der Perversion ist mir allerdings eben erst über die Füße gepurzelt. Der Kurs der US Investment Bank Morgan Stanley ist soweit in den Keller gestürzt (Stand 18.10.08), dass der Topf, der für die Managergehälter und Prämien zur Verfügung steht, ausreichen würde, um die ganze Bank zu kaufen.

Weiter geht es mit der Citigroup, die 25 Mrd. Dollar aus dem Finanzrettungsplan benötigt, aber Gehälter und Boni locker um 4% aufstockt. Ich neheme einfach mal an, dass die 4% nicht für den kleinen Bankangestellten gedacht sind.

via zeitwende.ch

[anfy]