Archiv der Kategorie: Medizin

Gesundheitliche Bedenken bei Sicherheitskontrollen

So, muss mal meine ganzen offenen Browserseiten etwas aufräumen…

Das Thema ist bei uns ja zum Glück vorerst vom Tisch, betrifft uns aber schon wenn wir uns mal außerhalb unseres Landes bewegen…

Hier gibts ein Interview mit einem kritischen Fachmann zum Thema.

[Treibholz]

Diagnosen schaffen Geld..

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/827884

Fehler der Gesundheitsreform lässt die waren Hintergründe unseres Gesundheitssystems durchblicken. Wie heißt doch der alte Spruch? – „Aus Scheiße Gold machen“ – Wir entwickeln uns wahrlich weiter – wir können das jetzt. Das Problem: Wir sind die Scheiße.
Im Krankenhaus ist schon ein Weilchen das DRG Sytem praktisch bedeutet dies auch schon, das das Krankenhaus Diagnosebezogene Bezahlung für Patienten erhält. Das bedeutet, dass ein Krankenhaus ein gesteigertes Interesse an vielen Diagnosen hat. Und so wird ein als Grenzwertig zu bezeichnender Blutdruck mal ganz schnell zu einem Arteriellen Hypertonus, dieser bekommt im Arztbrief nen ICD-10 Code zugewiesen, und mit dem wird dann abgerechnet. Um die Glaubwürdigkeit zu unterstreichen und Vorwürfe ärztlicher Behandlungsfehler abzuweisen wird natürlich noch ein entsprechendes Dauermedikament verordnet. Der Patient bringt mehr Geld ein, zukünftig nicht nur den Krankenhäusern sondern auch den Leistungsträgern. Von der Pharma-Lobby reden wir besser garnicht erst. Da kommt einen das folgende Relikt aus alter Zeit doch reghelrecht hinterweltlerisch vor, oder?

[Treibholz]

Hypokratischer Eid

Ich schwöre, Apollon, den Arzt, und Asklepios und Hygieia und Panakeia
und alle Götter und Göttinnen zu Zeugen anrufend, daß ich nach bestem
Vermögen und Urteil diesen Eid und diese Verpflichtung erfüllen werde:

Den, der mich diese Kunst lehrte, meinen Eltern gleich zu
achten, mit ihm den Lebensunterhalt zu teilen und ihn, wenn er Not
leidet, mit zu versorgen; seine Nachkommen meinen Brüdern
gleichzustellen und, wenn sie es wünschen, sie diese Kunst zu lehren
ohne Entgelt und ohne Vertrag; Ratschlag und Vorlesung und alle übrige
Belehrung meinen und meines Lehrers Söhnen mitzuteilen, wie auch den
Schülern, die nach ärztlichem Brauch durch den Vertrag gebunden und
durch den Eid verpflichtet sind, sonst aber niemandem.

Meine Verordnungen werde ich treffen zu Nutz und Frommen der
Kranken, nach bestem Vermögen und Urteil; ich werde sie bewahren vor
Schaden und willkürlichem Unrecht.

Ich werde niemandem, auch nicht auf eine Bitte hin, ein
tödliches Gift verabreichen oder auch nur dazu raten. Auch werde ich
nie einer Frau ein Abtreibungsmittel geben. Heilig und rein werde ich
mein Leben und meine Kunst bewahren. Auch werde ich den Blasenstein
nicht operieren, sondern es denen überlassen, deren Gewerbe dies ist.

Welche Häuser ich betreten werde, ich will zu Nutz und Frommen
der Kranken eintreten, mich enthalten jedes willkürlichen Unrechtes und
jeder anderen Schädigung, auch aller Werke der Wollust an den Leibern
von Frauen und Männern, Freien und Sklaven.

Was ich bei der Behandlung sehe oder höre oder auch außerhalb
der Behandlung im Leben der Menschen, werde ich, soweit man es nicht
ausplaudern darf, verschweigen und solches als ein Geheimnis
betrachten.

Wenn ich nun diesen Eid erfülle und nicht verletze, möge mir im
Leben und in der Kunst Erfolg zuteil werden und Ruhm bei allen Menschen
bis in ewige Zeiten; wenn ich ihn übertrete und meineidig werde, das
Gegenteil.

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Abgeschrieben?

Fünf Minuten pro Patient

Die Berichte über katastrophale Zustände in der Pflege häufen sich,.. Doch sind es wirklich so katastrophale Zustände? 5 Minuten pro Pflegefall.. Das ist doch wahrscheinlich schon mehr Zuneigung, als diese armen Menschen sonst erfahren würden, oder? Es hat doch keiner mehr Zeit für sowas! Lebenserhaltungskosten sind genauso wie die individuellen Bedürfnisse gestiegen… Das bleibt weder Geld noch Zeit für Nächstenliebe. Da dieses Drama sich tagtäglich in unseren Familien abspielt, brauchen wir uns nicht wundern, wenn es genauso in Politik und (Krankenhaus)wirtschaft übernommen wird. Die Finanzwirtschaftliche Bezeichnung dafür nennt man wohl Abschreibung.

Intellectual Property Donor

Ähnlich wie mit dem Organspendeausweis kann man auch sein geistiges Eigentum der Nachwelt zur Verfügung stellen. Einfach den Sticker ausdrucken und ab ins Portemonnaie damit.



[Mehr dazu]

[anfy]

Anregungsmittel bei Kreislaufproblemen

LSD-Entdecker Hofmann gestorben | tagesschau.de:

Albert Hofmann gestorben
LSD war die Entdeckung seines Lebens

Im Alter von 102 Jahren ist der Entdecker der Halluzinationsdroge LSD,
Albert Hofmann, in seinem Haus in Burg im Schweizer Kanton Basel-Land
gestorben. Hofmann hatte nach seinem Chemiestudium beim Pharmakonzern
Sandoz gearbeitet. Dort hatte er 1938 den Wirkstoff
Lysergsäurediäthylamid (LSD) entdeckt, der ursprünglich
als Anregungsmittel bei Kreislaufproblemen dienen sollte. Allerdings erwies es sich in Tierversuchen als ungeeignet.

Erfolgreicher Selbstversuch
Erst fünf Jahre später stieß Hofmann zufällig auf
die halluzinogene Wirkung von LSD: Der Chemiker hatte während der
Herstellung etwas LSD durch die Haut aufgenommen. Bei einem
nachfolgenden Selbstversuch erfuhr er zum ersten Mal die
bewusstseinserweiternde Wirkung. “Alles im Raum drehte sich und
die vertrauten Gegenstände und Möbelstücke nahmen
groteske, meist bedrohliche Formen an,” beschrieb Hofmann seine
Erlebnisse, “Kaleidoskopartig sich verändernd, drangen
bunte, fantastische Gebilde auf mich ein, in Kreisen und Spiralen sich
öffnend und wieder schließend, in Farbfontänen
zersprühend.”

Verbot von LSD
Anfangs verkaufte Sandoz LSD 25 unter der Bezeichnung Delysid.
Ende der 50er und Anfang der 60er wurde der Wirkstoff bei Hippies wegen
seiner Wirkungen auf die Psyche populär. Einige berichteten jedoch
von Horrortrips und schrecklichen Erfahrungen unter dem Eindruck der
Droge. Mehrere intensive Nutzer erlitten schwere psychische
Schäden. 1966 wurde LSD in den USA verboten, danach auch in fast
allen anderen Länder. Hofmann kritisierte die Verbote und
forderte, LSD solle für die medizinische Verwendung weiter
zugelassen sein. Er räumte später jedoch ein, dass die Droge
gefährlich sei, wenn sie in falsche Hände gerate.